Die Welt der Düfte

Duft-Noten

Man kann sie lieben und sich von ihnen verführen lassen oder sich naserümpfend von ihnen abwenden. Eines passiert jedoch niemals – dass Düfte völlig unbemerkt bleiben. Selbst die flüchtigste Begegnung hinterlässt Spuren.


Weniger ist mehr!

Ein sorgfältig ausgewähltes Parfum ist wie eine Signatur. Im Idealfall zwar einprägsam und unverwechselbar,aber mit leichter Hand geschrieben. Denn die Nase ist unser sensibelstes Sinnesorgan. Alles, was zu stark riecht, ist ihr nicht nur unangenehm, sondern geht ihr buchstäblich auf die Nerven. Genauer gesagt auf den Trigeminus-Nerv, einen hochempfindlichen Sensor im Gesicht. Weshalb sehr intensive, schwere Düfte bei empfindlichen Menschen zu Kopfschmerzen führen können.

Tipp: Lieber öfter mal sprühen, als einmal zu viel des Guten.

Wind Song

Düfte, einmal aus der Enge des Flakons entwichen, schweben schwerelos in der Luft. Man spürt sie, aber man sieht sie nicht – genau wie Musik. Nicht von ungefähr ist das Vokabular der Parfümeure ziemlich musikalisch.

Es gibt Noten – helle und dunkle, sanfte und muntere, wie bei einer Melodie. Und die Noten werden zu Akkorden gefügt und der ganze Satz ist schließlich eine Komposition. Die manchmal zu einem Meisterwerk wird, das Jahrzehnte lebendig bleibt und immer wieder neu geliebt wird.


Duftende Memos

Einer der renommiertesten Duftforscher und Professor für Zellphysiologie,Hans Hatt, verriet in einem Interview seinen ganz persönlichen Trick, um die Konzentration zu schärfen: Er sprühe sich einen ganz bestimmten Duft an den Ärmel,an dem er rieche, wenn die Aufmerksamkeit nachlasse. Das ist gehobene Konditionierung des Gehirns – aber ziemlich einfach nachzumachen. Und auch für Stress-Situationen nutzbar. Welchen Duft man wählt, ist dabei nämlich eher unerheblich. Entscheidend ist,dass er nur für einen einzigen Zweck zum Einsatz kommt, den sich das Gehirn dann«merkt». Muss auch kein teures Parfum sein – die beleben den oder beruhigenden Essenzen der Visarôme von La Biosthétique können auch diese Aufgabe meistern.

Duft Psychologie

Es gibt Frauen, die ihren Duft zum unverwechselbaren «Markenzeichen» erheben, dem sie über Jahre treu bleiben. Kompromisse ausgeschlossen. Andere haben eine gesamte «Duftgarderobe» im Bad – zu jedem Outfit ein anderes Parfum. Es gibt auch jene, die den Duft je nach Stimmung wechseln. Und solche, die ihre gesamte Biografie an bestimmten Düften festmachen können. Nach dem Motto: neuer Lebensabschnitt, neuer Mann, neues Parfum. Das Interessante an all dem: Namen und Marken der Düfte mögen wechseln – doch bleibt man fast immer in der Familie. In der Duftfamilie nämlich. Wer also herbe oder spritzige Aromen mag, wird sich so gut wie nie für einen üppig orientalischen Duft erwärmen. Manche Duftforscher meinen sogar, dass solche Vorlieben bereits in der Kindheit geprägt werden. Beispiel: Wer ein gutes Verhältnis zur Mutter hat, wird mit einiger Wahrscheinlichkeit sein eigenes Parfum in der gleichen oder ähnlichen Familie suchen. Oder – bei einer eher schwierigen Beziehung – eine völlig andere Richtung einschlagen.

Duft im Haar

Frisch gewaschenes Haar hat einen ganz eigenen Zauber. Buchstäblich duftig umspielt es den Kopf und verströmt mit jeder Bewegung die Duftstoffe des parfümierten Shampoos. Ein Zauber, der meist leider viel zu schnell verfliegt. Und das, obwohl Haare geradezu ideale Duftträger sind, wie Experten sagen. Aber genau das macht sie «anfällig», auch Gerüche anzunehmen, die man nicht unbedingt haben muss. Und was tun, wenn Shampoo und Conditioner ganz unterschiedlich riechen und sich diese Düfte nicht so gut vertragen? La Biosthétique hat die richtige Lösung. Alle Produkte einer Serie haben ihr ganz eigenes Parfum. So haftet der Duft länger und verströmt seine magischen Moleküle noch lange nach der Pflege. Zum Beispiel Cheveux Longs für langes Haar.

Air Design

So heißt eine Sparte im Kosmos der feinen Gerüche, die im Dienst des Marketings steht. Filialen von Mode- und Möbelhäusern, Hotels, Airlines und sogar Banken lassen sich passend zum Marken- Image eigene Raumdüfte kreieren. Warum? Um als heimliche Verführer Leute zu manipulieren? Nicht unbedingt und zumindest nicht direkt. Hier geht’s eher ums Wohlfühlen. Schon wenn man diese bedufteten Räume zum zweiten Mal betritt, fühlt man sich ein wenig wie bei guten Bekannten. Weil das Riechzentrum im Gehirn sich nämlich an jeden einmal wahrgenommenen Geruch erinnert. Das Frappierende daran: Man muss ihn dafür noch nicht einmal bewusst bemerkt haben.